
Junge Erwachsene gewinnen
Menschen zwischen 18 und 27 Jahren gehören selten zum Kundenstamm von Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken. Dabei ist es sinnvoll, in diese Zielgruppe zu investieren.

Autor Oliver Mische
Datum 24.04.2020
Kategorien Strategie, Vertrieb
Stellen Sie auch fest, dass junge Erwachsene selten zu Ihrem festen Kundenstamm gehören? Unserer Erfahrung nach fällt es Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken schwer, die Zielgruppe der 18- bis 27-Jährigen als Kund*innen zu halten. Die meisten Kinder und Jugendlichen haben bei Ihnen zwar ihr erstes Konto. Doch sobald Kontogebühren anfallen, beginnt die Abwanderung – häufig zu kostenlosen Direktbanken. Diese Entwicklung stabilisiert sich erst wieder ab dem 31. Lebensjahr.
Dabei sind junge Erwachsene strategisch wichtig, denn der Kundenstamm altert angesichts des demografischen Wandels ohnehin. Mit einem guten Konzept gelingt es Ihnen, die junge Zielgruppe in Ihrer Bank zu halten. Dagegen ist es deutlich aufwändiger, abgewanderte Kund*innen später wieder zurückzugewinnen.

In den Nachwuchs investieren
Junge Erwachsene denken sehr verschieden über Finanzen. Einige wollen sich am liebsten noch gar nicht mit Geldangelegenheiten befassen, andere schauen schon weit voraus. Das macht es so schwierig, diese Zielgruppe anzusprechen. Und um sie zu gewinnen, sind intensive Betreuungskonzepte nötig. Nur mit einem guten Kundenkontaktmanagement bauen Sie eine Bindung auf und können junge Menschen überzeugen, dass es sich lohnt, Geld für Bankdienstleistungen zu bezahlen.
Investieren Sie in das Nachwuchskundensegment. Ertrags- und Kostenanalysen zeigen, dass es sinnvoll ist, diese Zielgruppe anzusprechen. Mit jungen Erwachsenen erzielen Sie bereits nennenswerte Erträge – die in späteren Lebensphasen noch zunehmen. Wer Ihnen als Berufseinsteiger*in vertraut und gute Erfahrungen macht, bleibt Ihnen auch während der weiteren Karriere als Kund*in treu.

Innovative Produkte allein reichen nicht
Wir empfehlen einen ganzheitlichen Blick auf die Anforderungen der Zielgruppe, um ein Konzept für das Banking der Zukunft zu entwickeln. Es reicht nicht, sich nur auf bestimmte Handlungsfelder zu konzentrieren, etwa allein auf ein innovatives Produktangebot. Sind beispielsweise die Beratungsprozesse nicht kundenorientiert, hilft auch eine kreative Ansprache nicht, um den negativen Eindruck auszugleichen.
Daher haben wir ein ganzheitliches Marktbearbeitungskonzept entwickelt. Es beantwortet die relevanten Fragen in acht Handlungsfeldern:
- Strategie: Wie sieht die Vision für die Zielgruppe aus?
- Segmente & Zielgruppen: Welche Teilzielgruppen gibt es?
- Marketing- & Ansprachekonzept: Welche Gesprächsanlässe sind die relevantesten? Wie sehen innovative Marketinginstrumente für junge Erwachsene aus?
- Vertriebskanäle: Über welche Vertriebskanäle besteht Kontakt mit der Zielgruppe?
- Leistungsangebot: Wie sieht ein innovatives Girokonto- und Kreditkartenmodell aus? Welche weiteren Produkte sind relevant?
- Betreuung & Beratung: Wie sieht das Betreuungskonzept aus? Mit welchen Medien wird die Zielgruppe beraten?
- Steuerung: Welche Ziele haben die Berater*innen und wie sieht die Führung aus?
- Umsetzung: Wie werden die Veränderungen im Haus kommuniziert? Wie werden die Führungskräfte und Mitarbeiter*innen auf diesem Weg mitgenommen?
Zu allen Handlungsfeldern bieten wir umfangreiche Unterstützungsleistungen. Wir nutzen bewährte Best-Practice-Ansätze aus unterschiedlichen Banken und Sparkassen. Beginnen auch Sie mit der Ausgestaltung eines ganzheitlichen Konzepts, damit junge Erwachsene Ihren Kundenstamm bereichern.
Interesse geweckt?
Sie haben Interesse, sich intensiver um die Zielgruppe der Zukunft zu kümmern? Gerne unterstützen wir Ihre Veränderungsvorhaben. Sprechen Sie uns einfach an.
KontaktCredit Aufmacherfoto: Brooke Cagle / unsplash
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